Aktualisiert: 31. August 2022
Die Tankstelle, mit dem daneben liegenden oberirdischen Tank, diente dem Betanken der Dieselloks und Triebwagen, nicht aber dem der Busse. Sie wurde 1962 aufgestellt und ca. 1976 durch eine neue Säule mit einem unterirdischen Tank ersetzt.
Da die Dieseltriebwagen VT 300, 301 und 302 im Jahr 1959 zur Jagsttalbahn kamen, stellt sich die Frage, wie diese von ihrem Eintreffen bis zum Aufstellen der Tankstelle 1962 betankt wurden. Kenner der Bahn vermuten, dass die Triebwagen mittels Kanister betankt wurden. Über weitere Informationen hierzu würden wir uns sehr freuen.
Ein entsprechendes Modell gab es von Spieth Modellbau unter der Nr.2105. Hin und wieder ist ein solcher Bausatz bei ebay zu finden, denn hergestellt wird er schon lange nicht mehr. Die Fa. Weinert Modellbau hat das Modell als Bausatz als Neuheit 2021 in mehreren Baugrößen angekündigt. Das Modell in H0 hat die Nr. 33531.
Das Bild von Hermann Braun zeigt die Tankstelle im Jahr 1967. Der Lokschuppen ist seit dem Jahr 1965 verlängert. Der Ölkeller, ein begraster Hügel in dem Öle und wahrscheinlich auch der Diesel in Kanistern gelagert wurden, zwischen der Tankstelle und dem Lattenverschlag wird bald der Abstellfläche der Busse Platz machen.
Neben der Dieseltankstelle genießt das Krokodil die Abendsonne. Aufnahme: Gerald Gunzenhäuser 31.10.1975
Das Betanken der Fahrzeuge erforderte durch die obenliegenden Tankeinfüllstutzen immer auch eine artistische Einlage. Bei den V22-1 und 2 sind diese auf den Motorvorbauten.
Der Bausatz von Spieth besteht aus Weißmetallteilen, einem Ätzblech, Kupferdrähten, einer schwarzen Stecknadel und der Baubeschreibung.
Anhand der Vorbildfotos habe ich Zapfsäule anstatt auf den im Bausatz vorgesehenen Sockel auf ein seitliches Blech gesetzt, dass von unten durch eine Stütze abgestützt wird.
Der fertige abgeänderte Bausatz zusammengebaut.
Der Bausatz ist kinderleicht schnell montiert, da die Kupferdrähte bereits gebogen sind. Das Zusammenkleben erfolgt mit Sekundenkleber.
Stellprobe der lackierten Tankstelle.
Damit die Grundplatte verschwindet wird sie angezeichnet und die entsprechende Fläche ausgearbeitet.
In die Fläche wird Spachtelmasse eingebracht.
Die Tankstelle wird eingefügt und die Spachtelmasse verstrichen.
Der Abstand wird mit den Vorbildfotos verglichen und fällt positiv aus. Leider ist die Perspektive nicht 100%ig gleich.
Die Standfläche der Tankstelle muss noch angepasst wird. Es fehlen noch der Tankschlauch, die notwendige Leiter und die notwendige Verschmutzung.
Die Alterung erfolgt im Anschluß an das Aufstellen der restlichen Gebäude.